Digitalisierung beginnt nicht mit der Frage nach einer Software.
Sie beginnt mit der Frage, welches Geschäftsproblem gelöst werden soll und welche Prozesse, Daten und Systeme dafür zusammenspielen müssen.
Viele Unternehmen besitzen bereits eine große Zahl guter Einzellösungen. Trotzdem entstehen Medienbrüche, doppelte Datenpflege und aufwendige Abstimmungen. Mit jeder weiteren Anwendung kann die Landschaft komplexer werden.
Der Mittelstandscampus hilft, diese Komplexität zu reduzieren.
Was erfolgreiche Digitalisierung ausmacht
Eine belastbare Digitalstrategie verbindet sechs Ebenen:
- Geschäftsziele
- Prozesse
- Daten
- Anwendungen
- Infrastruktur und Security
- Menschen und Organisation
Wer nur eine dieser Ebenen betrachtet, löst häufig ein Einzelproblem und schafft gleichzeitig ein neues.
Die richtige Reihenfolge
1. Problem verstehen
Welche Arbeit kostet heute unnötig Zeit?
Wo entstehen Fehler?
Welche Informationen fehlen?
2. Prozesse sichtbar machen
Bevor ein schlechter Prozess automatisiert wird, sollte geprüft werden, warum er überhaupt so funktioniert.
3. Daten verstehen
Wo entstehen relevante Daten?
Wer benötigt sie?
In welchen Systemen liegen sie?
4. Systemlandschaft betrachten
ERP, DMS, HR, CRM und weitere Lösungen sollten nicht isoliert ausgewählt werden.
5. Infrastruktur und Sicherheit mitdenken
Hosting, Identitäten, Backup, Rechte und Security sind keine nachgelagerten IT-Themen.
6. Erst dann Produkte auswählen
Jetzt lässt sich sinnvoll beurteilen, welche Lösung tatsächlich zum Unternehmen passt.
Drei Fragen für den Start
- Welches konkrete Problem wollen wir innerhalb der nächsten zwölf Monate lösen?
- Welche bestehenden Systeme und Daten müssen daran beteiligt sein?
- Welche Entscheidung möchten wir in fünf Jahren nicht bereuen?